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BIWAQ in der Stadt Marburg

BIWAQ heißt in Marburg: ISA - Im Stadtteil Aktiv

Die Universitätsstadt Marburg gehört zu den acht Kommunen in Hessen, die der Bund in das Programm BIWAQ (Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier) aufgenommen hat.  Mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit werden arbeitsmarktpolitische Projekte für Menschen unterstützt, die in Gebieten des Städtebauförderprogramms „Soziale Stadt“ leben.  In Marburg sind dies die Stadtteile Ockershausen-Stadtwald und Waldtal.

Das Förderprogramm richtet sich an Menschen, die aus unterschiedlichsten Gründen bisher keinen Anschluss an den Arbeitsmarkt gefunden haben, aber zum Teil über große Ressourcen verfügen. Durch Beratung, Qualifizierung und Begleitung vor Ort hilft BIWAQ, die beruflichen Perspektiven zu verbessern und zeigt ganz praktische Auswege aus dieser Lage auf. Die Förderung durch BIWAQ wird dabei verknüpft mit dem Programm „Soziale Stadt“. Städtebauliche Investitionen in benachteiligten Stadtquartieren sollen zusammen mit arbeitsmarktpolitischen Instrumenten zur Stabilisierung und Aufwertung der Stadtteile beitragen.

 Im April 2015 ist BIWAQ in der Universitätsstadt Marburg unter dem Projektnamen ISA („Im Stadtteil aktiv“) gestartet. Für den gesamten Förderzeitraum vom 1. April 2015 bis 31. Dezember 2018 stehen insgesamt rund 750.000 Euro zur Verfügung, wovon zehn Prozent als Eigenmittel von den beteiligten Projektpartnern bereitgestellt werden müssen. Dies sind neben der Universitätsstadt Marburg der Arbeitskreis Soziale Brennpunkte Marburg (AKSB),  die Initiative für Kinder- Jugend- und Gemeinwesenarbeit (IKJG) und die Praxis GmbH. Koordiniert wird das Projekt vom Jugendamt der Stadt.